Tag 21-22, Svaneti

Tag 21, 28. Juli, Di, Tskaltubo-Uschguli

SvanetiAm Morgen versuchte ich dann in die Region Svaneti zu kommen, von der wirklich 90% der Leute, mit denen ich mit unterhalten hatte, geschwärmt haben. Aber die auch gesagt haben, trampen sei dort nicht möglich. Aber das hat ja nichts zu heißen, denn probiert hatte es niemand. Und wer hätte es gedacht, es hat natürlich auch geklappt. Bis Lentechi kam ich relativ gut. Dort traf ich auf zwei polnische Tramper, die auch in meine Richtung wollten, aber nur kleine Rucksäcke dabei hatten. Sie wollten nicht am Wegesrand warten und liefen lieber. Ich setzte mich also unter einen Baum und las. Und las und las; Autos aus der Gegenrichtung kamen immer mal wieder vorbei und dann irgendwann auch ein Jeep mit einer Russin ihrem Freund aus dem Oman. Sie nahmen mich mit und später auch die beiden Polen. Da man im Oman mit Jeeps auch gerne in den Bergen herumfährt, wurde es eine sehr lustige Fahrt, denn die “Straße” war noch weniger eine Straße als der Weg von Tschargali nach Schatili und die Berglandschaft einfach überwältigend – wieder einmal. Nach Sonnenuntergang kamen wir dann in Uschguli an, die Russin und ihr Freund fuhren in ein Hotel und die Polen und ich bauten unsere Zelte auf und aßen dann ein spärlichen Abendmahl in deren Zelt, denn draußen war es schon ziemlich kalt.

Tag 22, 29. Juli, Mi, Uschguli-Mestia

Am Morgen stand ich früh auf, um den Sonnenaufgang beobachten zu können – allerdings zu früh, denn die Sonne ließ sich Zeit. Doch als es so weit war, machte ich bestimmt einhundert Bilder.
Danach warteten wir auf die Russin und ihren Freund, weil wir eigentlich mit ihnen weiterfahren wollten und ich auch meine Karte in deren Auto vergessen hatte. Wir warteten lange, aber die beiden tauchten nicht auf. Auch andere Autos fuhren nicht, sodass wir ein Taxi nahmen, aber nicht den normalen Preis, sondern nur ein Drittel zahlten. Wir fuhren bis Mestia, wo wir uns auf einem spottbilligen Campingplatz niederließen, das Duschen genossen, gemeinsam etwas aßen und Karten spielten. Es war eine gute Erholung zum täglichen Rumreisen.

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